http://www.arjeplognytt.se/images/1/Headlines/skvattbokpuff.jpg
http://www.arjeplognytt.se/images/1/Headlines/BarentsPress.JPG
http://www.arjeplognytt.se/images/1/Headlines/bannernyttnummer2018.jpg
http://www.sparbankennord.se/privat/index.htm
http://www.silverhatten.se/
http://www.winterkvist.com
2012-12-20 09:09:33
Eiskalte Baustelle: Ein Iglu-Hotel entsteht
images/1/images/1/2012-12/Igluhotel.jpg
Wer hat nicht als Kind davon geträumt, einmal bei den Eskimos am Nordpol im Iglu zu sitzen? Dafür braucht man heute nicht mehr bis zum Nordpol reisen: Bei Arvidsjaur, rund 100 km südlich des Polarkreises, entsteht ein Iglu-Hotel, das "Iglootel". In nur zwei bis drei Stunden Direktflug von Deutschland bringt Sie der Bauherr, die Firma "Fly-Car", in das Winterwunderland.


(von Winterkurier.se / Kirsten Stelling)

"Das Iglootel besteht aus mehreren Iglus, die teilweise miteinander verbunden sind. Das Rezeptions- und Eventiglu haben jeweils einen Durchmesser von 8 Metern und sind durch einen Gang miteinander verbunden. Im gleichen Komplex liegen die Wohniglus", erzählt Daniel Knab, Projektleiter der Fly-Car-Group.

Das Iglootel bietet den Besuchern viele Möglichkeiten. Wer seinen Kunden ein ganz besonderes Ambiente bieten möchte, kann das Iglu für Veranstaltungen aller Art nutzen. Für Touristen bietet die Fly-Car Group eine Paketreise von Deutschland an, die neben Hotelübernachtungen auch eine Nacht im Iglu beinhaltet. Aktivitäten und Erlebnisse sind individuell dazu buchbar.

"Wir bauen das Iglu mit einer Ballontechnik", erklärt Johann Schatton, Sales Manager der Fly-Car-Group. "Dazu werden speziell angefertigte Ballons verwendet, die aus einem Material sind, das einer LKW-Plane ähnelt. In der Plane sind filigrane Seile angebracht, die dafür sorgen, dass der Druck der Schneelast gleichmäßig verteilt wird. Die Ballons werden aufgeblasen und fest verankert".

Und dann wird es ernst: Für ein großes Iglu hat das Team rund fünf Stunden Zeit, den Schnee gleichmäßig auf dem Ballon zu verteilen, ansonsten leidet die Qualität. Der benötigte Schnee, rund 35.000 kbm, wird mit einer Schneekanone produziert, mit Traktoren verteilt und mit Schneefräsen auf den Ballon geworfen und komprimiert. Dabei darf es nicht zu Stillstand kommen, eine gute Koordination ist notwendig, damit der Ballon nicht an einer Stelle einsackt. Der Schnee muss gute Klebeeigenschaften haben, damit alles gelingt. Einige Stunden später wird dann die Luft langsam aus dem Ballon gelassen.

Der Rohbau des Iglootels ist geglückt, er steht eiskalt da. Drinnen wird fleißig gearbeitet. Die Räume und Gänge müssen an den Rändern ausgeschachtet werden, da der Ballon unten rund ist. Der Schnee wird abtransportiert, die Wände glatt gespachtelt und geglättet.

images/1/images/1/2012-12/Bei_der_Arbeit.jpg
Jetzt sind die Designstudenten der Akademie Gut Rosenberg drann. Sie erschaffen kunstvolle Schriftzüge, Figuren und Eisreliefs an den Wänden. Die ersten Beleuchtungstechniken werden getestet und zaubern die schönsten Farbeffekte.

Es entsteht ein erster Eindruck, wie das fertige Iglootel aussehen wird. Es wird anders werden, als die Iglus, die wir aus unseren Kinderbüchern, den Mainzelmännchen oder der Hustensaftwerbung kennen. Es entsteht ein Traum aus Eis und Schnee, Kunst, Farbe und ein Hauch Abenteuer.

images/1/images/1/560annonser2017/SLtack.jpg
blog comments powered by Disqus

RSSPrenumerera via RSS | Vi använder cookies